Windows 7 Ultimate (32 Bit)

Microsoft bringt mit Windows 7 schon nach knapp 2 Jahren den Nachfolger von Vista. Vor allem ressourcenschonender, schneller und komfortabler soll Windows 7 sein. Wir haben die Möglichkeit bekommen, Windows 7 auf Herz und Nieren zu prüfen. Wie sich Windows 7 Ultimate 32 schlägt, erfahrt ihr in unserer Review.

 

 

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Microsoft bringt mit Windows 7 schon nach drei Jahren den Nachfolger von Vista. Vor allem ressourcenschonender, schneller und komfortabler soll Windows 7 sein. Wir haben die Möglichkeit bekommen, Windows 7 auf Herz und Nieren zu prüfen. Wie sich Windows 7 Ultimate 32 schlägt, erfahrt ihr nun.

 

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Ein herzliches Dankeschön gilt Microsoft für die Bereitstellung des Testsamples.

Windows 7 Ultimate 32 lässt sich bequem von DVD aus installieren. Nach dem Einlegen der Boot-DVD wird eine grafische Oberfläche geladen, auf der die komplette Installation des Betriebssystems ausgeführt wird. Dazu gehören Partitionierung und Formatierung der Festplatte, Wahl des Betriebssystems und Eingabe der Seriennummer sowie das Überspielen der Daten auf der Festplatte.

Die Installation verlief zügig und ohne Probleme auf unserem aktuellen Testsystem. Um auf dem aktuellsten Stand zu sein, wurden jedoch keine Standard-Treiber installiert, sondern vorher die entsprechenden Treiber der einzelnen Hardware-Hersteller heruntergeladen. Dabei gab es keinerlei auftretende Inkompatibilitäten.

 

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Nach der Installation erfolgt ein kurzer Neustart.

Erfreulich: Windows 7 profitiert beim Starten von Mehrkernsystemen und SSDs. Auf der Betriebsoberfläche angelangt, erinnert uns die grafische Oberfläche an Vista. Gegenüber Vista wurden jedoch viele Funktionen komfortabler untergeordnet bzw. verknüpft, so dass man mit deutlich weniger Klicks sein Ziel erreicht. Doch nicht nur dadurch wirkt und ist Windows 7 schneller. Es benötigt wesentlich weniger Arbeitsspeicher und Festplattenplatz als Vista. So reichen selbst für fordernde Anwendungen wieder zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, wo Vista vorher mindestens drei Gigabyte voraussetzte.

 

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Schneller ist Windows 7 auch beim Laden von Fenstern und anderen Anwendungen geworden. Wo Vista sich aufgrund grafischer Spielereien und Sicherheitseinstellungen einige Zeit verstreichen lies, führt Windows 7 die Anwendung in wesentlich weniger Zeit aus. Trotzdem ist man bei Windows 7 dem Aero-Design treu geblieben und hat es weiter verfeinert.

 

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Ebenfalls verfeinert und verbessert wurde das Sicherheitssystem von Windows 7. Das Betriebssystem erkennt nun automatisch, bei welchen Programmen eine Einwilligung des Nutzers notwendig ist und spart so Zeit und wertvolle Ressourcen. Zudem sind Funktionen vorhanden die es dem Nutzer mittels weniger Klicks erlauben Zugriffsrechte (z.B. Nutzungsdauer und Spiele für den Computer-interessierten Nachwuchs) entsprechend anzupassen.

 

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DirectX11 wurde zudem mit Windows 7 offiziell veröffentlicht und bietet ein erweitertes Grafikerlebnis, welches jedoch auch Nutzern von Windows Vista zu Verfügung steht.

Spiele, unter anderem Company of Heroes, Call of Duty: Modern Warfare 2 sowie das Rennspiel Dirt 2 liefen auf Windows 7 etwas flüssiger als auf Vista, so dass die effizientere Nutzung der Systemressourcen zu spüren war.

 

Features:

  • 32-Bit-Version

  • Schneller und einfacher zu bedienen

  • Verbesserte Taskleiste und Vollbild-Vorschaufenster

  • Sprunglisten für schnellen Zugriff auf die Programme und Dateien

  • Verbesserter Desktop vereinfacht das Arbeiten mit Fenstern

  • Verbesserte Windows Suche

  • Bessere Geräteverwaltung

  • Automatisches Einrichten von Heimnetzgruppen

  • Verbesserte Energieverwaltung

  • Höchste Kompatibilität

  • Windows Media Center mit optimierter Benutzeroberfläche

  • Im ganzen Haus auf Musik, Fotos und Videos zugreifen

  • Immer auf dem neuesten Stand mit Windows Live

  • Windows Touch für berührungsempfindliche Bildschirme

  • Location Aware Printing

  • Domänenunterstützung und Gruppenrichtlinien

  • Remote Desktop Host

  • Erweiterte Datensicherung (Netzwerk und Gruppenrichtlinien)

  • Windows XP Mode

  • Verschlüsselndes Dateisystem (EFS)

  • BitLocker & BitLocker To Go

  • AppLocker

  • DirectAccess

  • BranchCache

  • Mehrsprachige Bedienerführung (MUI)

 

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Voraussetzungen:


32 Bit (x86) oder 64 Bit (x64) Prozessor mit 1 GHz; 1 GB RAM; 16 GB freier Festplattenspeicher; DirectX-9-fähige Grafikkarte mit 128 MB VRAM (für Aero-Design), WDDM 1.0 oder höher; DVD-ROM-Laufwerk

Zusätzliche Systemanforderungen für einzelne Features:


Internetzugriff (möglicherweise fallen hierfür Gebühren an); je nach Auflösung ist für die Videowiedergabe zusätzlicher Speicher und eine erweiterte Grafikhardware erforderlich; für einige Funktionen von Windows Media Center wird ggf. ein TV-Tuner sowie zusätzliche Hardware benötigt; Windows Touch und Tablet PCs setzen speziell dafür bestimmte Hardware voraus; Heimnetzgruppe setzt ein Netzwerk sowie PCs voraus, auf denen Windows 7 ausgeführt wird; für die DVD-/CD-Erstellung ist ein kompatibles optisches Laufwerk erforderlich; BitLocker erfordert TPM 1.2; BitLocker To Go erfordert ein USB-Flashlaufwerk; der Windows XP-Modus erfordert zusätzliche 1 GB RAM, 15 GB zusätzlichen verfügbaren Festplattenspeicher sowie einen Prozessor, der die Hardwarevirtualisierung mit aktivierter Intel V- oder AMD-V-Technologie unterstützt; für die Musik- und Soundwiedergabe ist ein Audioausgabegerät erforderlich

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Fazit:

Windows 7 kommt in einem aufpolierten Vista-Kleid daher. Aber nicht nur die Verkleidung stimmt, sondern auch der Kern. Die Optimierung zeigt Wirkung und macht sich besonders in Bezug auf die Performance und Handhabung des Betriebssystems bemerkbar. Mit Windows Vista erledigen Nutzer wirklich sicherer und einfacher ihre täglichen Aufgaben. Wer aktuell noch Windows XP nutzt, sollte die Chance nutzen und auf Windows 7 wechseln. Vor dem Kauf sollte man sich hier schlau machen, WELCHE Version für die eigenen Ansprüche die Richtige ist – denn so kann man bares Geld sparen. Die Standard-Version ist bereits ab etwa 100 Euro zu bekommen.

Wertung: 91 %

(nAo)