Statement von Oliver Moritz (the eSports)

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„Die andauernde Diskussion zum Thema Killerspiele bzw. Gewalt in Spielen hat mittlerweile so absurde Formen angenommen, wie seinerzeit die Diskussion um die verderblichen Einflüsse des Heavy Metal oder auch des Fernsehens. Neue Szenen und ungewohnte Medien lösten leider schon immer vermehrt derartige Abwehrreflexe aus. Es ist an der Zeit, Computer- und Konsolenspiele als das zu betrachten, was sie sind: ein kulturelles Gut und ein gesellschaftliches Phänomen. Die Kriminalisierung und Gängelung von erwachsenen Spielern, das Fällen von Pauschalurteilen und das Verdammen eines wachstumsstarken und wichtigen Industriezweigs können keine Lösungsansätze sein und erschweren eine Diskussion des Themas nur unnötig. Es wird Zeit, endlich mit Vorurteilen aufzuräumen und zu einer neuen Sachlichkeit zu finden, damit dieses in meinen Augen leidige Thema bald ‚ad acta‘ gelegt werden kann. Schließlich hat Deutschland die weltweit strengsten Vorschriften im Bereich des Jugendschutzes.“

Oliver Moritz, verantwortlicher Redakteur MIM / the eSports

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