Studie: eSport wird „Mainstream“

Die Deloitte-Studie „Continue to Play – Update zum deutschen eSports-Markt“ lässt keinen Zweifel: Das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- bzw. Videogames als „digitaler Wettkampf“ erfreut sich großer Beliebtheit und ist insbesondere bei den jungen Altersgruppen weit verbreitet.

Hier entwickelt sich ein Markt, der schon bald den Mainstream erreicht. Dabei wird das Marktvolumen Schätzungen zufolge bereits in weniger als drei Jahren etwa 130 Millionen Euro betragen, was ein durchschnittliches Wachstum von über 25 Prozent bedeutet. An dieser Entwicklung wollen unter anderem auch die Fußballclubs aus der Bundesliga teilhaben und gründen vermehrt eigene, professionelle eSports-Teams. Bevorzugte Zielgruppe des digitalen Sports sind erwartungsgemäß die jungen – insbesondere männlichen – Konsumenten. Entsprechende Events verfolgen die Fans entweder auf einer der zahlreichen Online-Plattformen, direkt live vor Ort in den Stadien sowie zunehmend auch im linearen TV. Das Wachstumspotenzial ist gerade hier noch lange nicht ausgeschöpft.

„Bis 2018 wird sich eSports weltweit zu einem Milliardengeschäft entwickeln. Auch in Deutschland ist diese Tendenz zu beobachten. Die ESL One in Köln war mit 15.000 Besuchern pro Tag über mehrere Tage hinweg ausverkauft. Zudem steigen namhafte Bundesliga-Clubs wie der FC Schalke 04, der VfL Wolfsburg oder zuletzt auch der VfB Stuttgart in die Szene ein. Daneben wird eSports bei den Asienspielen 2022 erstmals als eigene Sportart eingeführt“, erklärt Karsten Hollasch, Partner und Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte die aktuellen Entwicklungen im eSports.

Hier weiterlesen…